Europäischer Nachhaltigkeitspreis 2010 der UEPG
27. Mai 2010

 
 
 


 


 


 

Drei UEPG-Awards für österreichische Rohstoffunternehmen!
Welser Kieswerke Treul, Asamer Kies- und Betonwerke und Cemex Austria gewinnen internationale Preise für nachhaltige Entwicklung

Zum sechsten Mal vergab der Europäische Dachverband der Gesteinsindustrie (UEPG) den „Sustainable Development Award 2010“. Österreichs Projekte in den Kategorien Umwelt, Soziales und Biodiversität konnten die prominent besetzte Jury auf ganzer Linie überzeugen. Österreich führt damit gemeinsam mit Spanien mit je drei Preisen die Gewinnerliste klar an. Ingesamt nahmen 13 Europäische Länder mit 30 Einreichungen teil. Vergeben wurden in sieben Kategorien 13 Preise und 17 Anerkennungen. 

Die Gewinner der „Nachhaltigkeitspreise 2010 des Forums mineralische Rohstoffe“, die im März 2010 in Wien verliehen wurden, konnten auch auf europäischer Ebene punkten. So gewannen anlässlich des Jahres der Biodiversität die Welser Kieswerke Treul den „Special Biodiversity Award for a small company” für das Projekt: Sandabbau Prambachkirchen – vom Maisfeld über den Sandabbau zum vielfältigen Lebensraum. Der „Environmental Best Practice Award” ging an die Asamer Kies- und Betonwerke für: Innovative Mobiler – Logistik mit ökologischer Aufbereitungstechnik. Das niederösterreichische Unternehmen Cemex Austria wurden mit dem „Health & Safety Best Practice Special Award” für das Projekt „Nachhaltige Mitarbeitermotivation durch Stressmanagement“ ausgezeichnet. Die Zementwerk Leube erhielt außerdem ein "Certificate of Excellence" für ihr Projekt zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit.

Mit dem Preis für nachhaltige Entwicklung soll das Bewusstsein der Unternehmen, Teil des Komplexes - Mensch, Natur, Wirtschaft, Vielfalt - zu sein, weiter geschärft und die vielfältigen Aktivitäten der Branche der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Vergabe der Preise hat auch das Ziel, die Notwendigkeit einer sicheren und nachhaltigen Rohstoffgewinnung, sowie eines effizienten Ressourcenmanagements in Europa aufzeigen. 

Die feierliche Preisverleihung fand am 27. Mai 2010 im Hotel „Vier Jahreszeiten Kempinski“ in München statt. Jim O’Brien, Präsident der UEPG, hob in seiner Rede das große Engagement der Mitglieder und die hervorragende Qualität der eingereichten Projekte hervor. „ Nach einigen hundert Bewerbungen auf nationaler Ebene, sind diese 30 eingereichten Projekte die Spitze der Leistungen der gesamten Rohstoffe gewinnenden Industrie Europas. Dieses große Engagement zeigt, wie umweltbewusst und sozial die gesamte europäische Gesteinsindustrie agiert und verantwortungsbewusst im Einklang mit Anrainern, Behörden und der breiten Gesellschaft arbeitet“.

Die vierköpfige Jury wurde von Prof. Jean-Claude Lefeuvre, emeritierter Professor des National Natural History Museums Paris, angeführt. Die Preisvergabe erfolgte durch Prof. Christian Niemann-Delius von der RWTH Universität Aachen, Jukka Takala, Direktor der EC Health and Safety Agency in Bilbao und Shulamit Alony, Regional Business & Biodiversity Officer der IUCN, Brussels. 

Über den UEPG-Award:
Die erste europäische Preisverleihung für Wiederherrichtung veranstaltete die UEPG in 1997, gefolgt von einer zweiten 1999 und einer dritten im Jahre 2000. Bei allen drei Gelegenheiten erhielten acht Mitgliedsunternehmen Auszeichnungen. Während die ersten beiden Veranstaltungen in Straßburg abgehalten wurden, lud Françoise Grossetête, Mitglied des Umweltausschusses im Europaparlament, zur dritten nach Brüssel. Gestützt auf diesen Erfolg, wurde das Programm 2005 auf alle Bereiche der nachhaltigen Entwicklung ausgedehnt – somit entstand die UEPG-Preisverleihung für nachhaltige Entwicklung. 
 
 
 

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Foto (c Forum Rohstoffe) der österreichischen Preisträger: (1,5 MB) hier...
Personen: Martin Dür/CEMEX, Jim O'Brien/UEPG, Mag. Ursula Huber-Wilhelm-Treul/TREUL, Roland Raffelsberger/ASAMER

Rückfragehinweis:
Forum Rohstoffe, Mag. Robert Wasserbacher,
Tel. (0) 590 900 – 3534,  steine@wko.at
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