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And the
IMA-Award goes to ... Uhu, Libelle, Stein & Kies!
Österreichs
Rohstoffgewinner holen EU-Auszeichnung
- European Industrial
Minerals Association (IMA-Europe) vergibt erstmals EU-weiten Award für
die erfolgreichste Umweltschutz- und Imagekooperation innerhalb der Branche.
Forum mineralische Rohstoffe und WWF holen den Preis nach Österreich!
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Claude Stenneler, Präsident
der IMA Europe,
übergibt den Preis an
Carl Hennrich,
Ursula Huber-Wilhelm, Manfred
Asamer vom
Forum Rohstoffe. |
26 neue Triel-Paare,
80 zusätzliche Bienenfresser-Kolonien, hunderte Uhus und 16 neu angelegte
Libellenteiche - was sich wie ein Auszug aus der Liste bedrohter Tierarten
liest, ist Teil einer beeindruckenden Bilanz der nunmehr 9-jährigen
Kooperation zwischen dem Forum mineralische Rohstoffe und dem WWF Österreich.
Im Rahmen gezielter Artenschutzmaßnahmen haben diese Tiere in stillgelegten
Gewinnungsstätten neuen Lebensraum und sichere Brutplätze gefunden.
Am 6. September 2006 zeichnete die IMA-Europe, der europäische Dachverband
der Produzenten von Industriemineralen, diese europaweit einzigartige Zusammenarbeit
im Europäischen Parlament in Strassburg aus. Zahlreiche Vertreter
der europäischen Rohstoffwirtschaft sowie die Fachpresse waren live
dabei, als Dr. Hildegard Aichberger und Mag. Thomas Kaissl vom WWF Österreich
sowie Mag. Ursula Huber-Wilhelm, Dr. Manfred Asamer und Dr. Carl Hennrich
vom Forum mineralische Rohstoffe den ersten IMA-Recognition-Award stolz
entgegen nahmen.
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Carl Hennrich, Claude Stenneler,
MEP Paul Rübig |
- Europaweite
Vorbildwirkung
- Der Recognition-Award wurde
von der IMA-Europe heuer ins Leben gerufen. Er zeichnet die europaweit
erstmalige, langfristige Kooperation zwischen einem Industrieverband und
einer Umweltschutzorganisation aus. Prämiert wird dabei die Kooperation
für den Erhalt der Biodiversität in Steinbrüchen und Kiesgruben.
Im Zentrum steht dabei seit Beginn der Zusammenarbeit die aktive Gestaltung
von Lebensraum für bedrohte Arten, die Bewusstseinsbildung bei der
Jugend und die Kommunikation mit Bevölkerung und Behörden. "Die
rohstoffgewinnende Industrie gehört nicht unbedingt zu den Gründern
der Umweltschutzbewegung. Uns ist aber klar geworden, dass wir langfristig
nur dann ökonomisch Erfolg haben werden, wenn wir die Bedürfnisse
der Umwelt und der Bevölkerung berücksichtigen. Wir sind sehr
stolz, gemeinsam mit dem WWF europaweit Vorbild zu sein," sagte Carl Hennrich,
der Geschäftsführer des Forum Rohstoffe, bei seiner Ansprache.
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Claude Stenneler, Hildegard
Aichberger, Thomas Kaissl |
- Kooperation
WWF - Forum Rohstoffe
Hildegard Aichberger vom WWF
Österreich lobte die Kooperation mit dem Forum mineralische Rohstoffe:
"Jeden Tag geht ein Stück Leben auf unserem Planeten verloren. Seit
1970 haben wir 40 Prozent der Artenvielfalt auf dieser Erde eingebüßt,
die für immer ausgelöscht sind. Der WWF hat sich daher zum Ziel
gesetzt, diesem weltweiten Verlust Einhalt zu gebieten. Das ist allerdings
ein hohes Ziel und wir brauchen dafür starke Partner. Die Kooperation
des WWF mit Unternehmen der Rohstoffgewinnung ist ein nun international
ausgezeichnetes Beispiel für das Miteinander von Wirtschaft und Naturschutz."
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Vertreter von WWF Österreich,
Forum Rohstoffe und
österr. Mitglieder des
Europ. Parlaments |
- Fokus 2006
Mehr Platz für Österreichs
Flüsse - Im Rahmen der Kooperation von WWF und Forum Rohstoffe wurden
bisher fünf Artenschutzprojekte umgesetzt: Neben Triel, Bienenfresser,
Uhu und Libelle fanden auch die Kreuzkröte und die Wechselkröte
in ehemaligen Gewinnungsstätten ein neues Zuhause. In den kommenden
Jahren wird engagiert weiter gearbeitet: 2006 steht der ökologische
Hochwasserschutz durch den sanften Rückbau von Flüssen und Bächen
im Mittelpunkt. Insgesamt sollen durch die Rückbaumaßnahmen
in den nächsten Jahren 11.000 Hektar Aufläche zurück gewonnen
werden. |