Natur nützen – Natur schützen
- Für die Mitglieder des FORUM ROHSTOFFE eine Selbstverständlichkeit
Die Nachnutzung
einer Gewinnungsstätte ist mittlerweile ein zentraler Bestandteil
der Projektplanung. Gemeinsam mit Naturforschern und dem WWF wurden zahlreiche
Steinbrüche zu Naturoasen verwandelt und somit renaturiert.
Als Beispiel
ist die Kiesgrube in der Nähe von Wiener Neustadt (Fa. KIES-UNION)
zu nennen, die ein Musterbeispiel für die „Renaturierung“ einer ehemaligen
Gewinnungsstätte ist. Vor 3 Jahren übergab das Management die
Kiesgrube wieder der Natur. Inzwischen ist das Gelände zur Heimat
für Libellen, eine der am stärksten bedrohten Insektenarten Österreichs
und andere Tiere & Pflanzen geworden.
Dieses Beispiel beweist, dass die Natur keineswegs durch die Gewinnung von Rohstoffen zerstört wird! Im Gegenteil. Heute sind ehemalige Schottergruben ein kleines Naturparadies, das eine nachhaltige Verantwortung aller Interessensgruppen deutlich macht.“
Kooperationen
Schon
seit mehreren Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem WWF und den
Unternehmen des FACHVERBAND der STEIN- und KERAMISCHEN INDUSTRIE.
Zahlreiche Projekte bewiesen, dass Rohstoffgewinnung und Naturschutz gleichzeitig
und mit großem Erfolg realisiert werden können.
Viele kreative Projekte zum Schutz von Tieren und Pflanzen belegen, dass die mineralischen Rohstoffe nicht nur die Basis für viele Produkte des täglichen Lebens, sondern auch ein wichtiger Faktor für die Umwelt sind und somit die Lebensqualität in Österreich wesentlich mitgestalten.
Naturschutzwettbewerb
Im Jahr
2003, wurden im Rahmen der Benefizveranstaltung zum 40. Geburtstag des
WWF auch die Sieger des Naturschutz-Wettbewerbs des FORUM ROHSTOFF prämiert.
Im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit des FORUM ROHSTOFFE mit
dem WWF wurde dieser Wettbewerb ins Leben gerufen. Er richtet sich an alle
mineralische Rohstoffe gewinnenden Unternehmen, um sie zu ermutigen, weiterhin
ihren Beitrag für den Natur- und Artenschutz zu erbringen. Die drei
besten Projekte bzw. Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz wurden
mit dem Naturschutz-Preis 2003 ausgezeichnet.
Insgesamt
wurden zwölf Naturschutzprojekte wurden eingereicht. Viele Unternehmen
haben in den vergangenen Jahren Zeit und Energie für den Naturschutz
investiert, so das Forum Rohstoffe. Die KIES-UNION GmbH hatte laut Jury
bei der Errichtung von zwei großflächigen Libellenteichen die
betroffene Öffentlichkeit direkt und vorbildlich in die Projektentstehung
einbezogen.
Den zweiten
Platz erhielt die HASENÖHRL GmbH für eine Altarmrevitalisierung
an der Ennsmündung. Die QUARZWERKE ÖSTERREICH mit der Entwicklung
eines Biotops in St. Georgen an der Gusen und die HENGL SCHOTTER-ASPHALT-RECYCLING
GmbH mit dem Libellenteich „Triangulum petrosum des Manhartsberges“ teilen
sich den dritten Platz.
Die
3 Siegerprojekte des Naturschutzwettbewerbs des FORUM ROHSTOFFE