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NACHHALTIGKEITSPREISE 2015
des Forums mineralische Rohstoffe

Preise NHP2015 (Klick für großes Bild) Einreicher NHP 2015 (Klick für großes Bild)

Rohstoffe gewinnende Unternehmen leben und arbeiten nachhaltig

Nachhaltigkeitspreise 2015 des Forums mineralische Rohstoffe gehen an Unternehmen aus der Steiermark, Nieder- und Oberösterreich

Wien, 22.04.2016 - Die Nachhaltigkeitspreise 2015 des Forums mineralische Rohstoffe gehen an die Unternehmen Hengl Mineral, Wopfinger Transportbeton und Saint-Gobain Rigips Austria. Im Rahmen einer feierlichen Gala wurden am 20. April 2016 im Kunsthistorischen Museum in Wien diese zum dritten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden die Preisträger für besonders nachhaltige Projekte in den Kategorien Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Zum besten Projekt in der Kategorie Wirtschaft wurde das Unternehmen der Hengl Mineral GmbH in Limberg für das Projekt „Hochwasserschutz im Steinbruch Limberg“ gewählt. Die Kategorie Umwelt, die gemeinsam mit BirdLife Österreich verliehen wird, konnte Wopfinger Transportbeton für ein umfangreiches Schutzprojekt für den Triel für sich entscheiden. Der Preis für besondere Leistungen im Bereich Soziales ging an Saint-Gobain Rigips Austria für das Projekt „Safety first“.

Preisträger in der Kategorie Wirtschaft: „Hochwasserschutz im Steinbruch Limberg“ der Hengl Mineral GmbH.

NHP2015 Hengl (Klick für großes Bild)

Aufgrund wiederkehrender erheblicher Überschwemmungen in der Region entwickelten die Hengl Mineral GmbH gemeinsam der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida die Idee, an einer topografisch günstigen Engstelle im Betriebsareal einen Damm zu errichten und den Steinbruch als Retentionsbecken zu nutzen. Gemeinsam mit allen Beteiligten (Planungsbüro, Hochwasserschutzabteilung des Landes NÖ, Marktgemeinde Sitzendorf, Stift Altenburg, Stadtgemeinde Maissau und Firma Hengl) wurde ein Projekt entwickelt, das nunmehr nach Fertigstellung einen hundertjährigen Hochwasserschutz gewährleistet. Dieser Hochwasserschutz erhöht die Lebensqualität, verringert aber auch die Angst der Anrainer. Weiters entsteht ein neuer Freizeitbereich am Grundteich mit Grill- und Lagerfeuerplätzen sowie Bademöglichkeiten. In Planung befindet sich nicht nur ein Wanderweg sondern auch ein sog. „Skywalk“.

Preisträger in der Kategorie Soziales: Saint-Gobain Rigips Austria GesmbH mit dem Projekt „Safety First“

NHP2015 Rigips (Klick für großes Bild)

Die Achtung der Gesundheit und der Arbeitssicherheit für alle Mitarbeiter hat bei Saint-Gobain Rigips Austria höchste Priorität. Entsprechend viel Aufmerksamkeit investiert das Unternehmen in Ursachenforschung, Prävention und Fortbildung in Sachen Ergonomie und Unfallverhütung. Saint-Gobain Rigips Austria will, dass alle seine Mitarbeiter am Abend so gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen gekommen sind – daher wird EHS (Environment, Health, Safety) großgeschrieben. Langfristiges Ziel lautet: Null Unfälle. Dazu nützt das Unternehmen unterschiedliche Werkzeuge sowie Managementansätze, außerdem werden laufend alle Arbeitssituationen untersucht. Zertifizierungsmaßnahmen, der Managementansatz SMAT (Senior Management Audit Tool), SOS Begehungen durch Mitarbeiter, ein „Safety First“-Training für alle Mitarbeiter und ein EHS-Tag sind die Basis für alle „Safety First“- Maßnahmen des Unternehmens.

Preisträger in der Kategorie Umwelt gemeinsam verliehen mit BirdLife Österreich: Wopfinger Transportbeton GesmbH: „Standort Untersiebenbrunn – Naturschutz Gesamtkonzept für den Triel“

NHP2015 Wopfinger (Klick für großes Bild)

Unter dem Aspekt der nachhaltigen Produktion hat sich der Betriebsstandort Untersiebenbrunn, in den letzten 15 Jahren intensiv weiterentwickelt. Um die Eingriff in Natur und Umwelt darzustellen und die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, wurde ein Naturschutz-Gesamtkonzept entwickelt. Dieses optimiert die vorgesehenen Maßnahmen für den Natur- und Artenschutz dahingehend, dass nicht erst nach Abbauende, sondern sofort wirksame Maßnahmen realisiert werden. Erklärtes Ziel ist die Auswirkungen eines Betriebsstandortes auf die Natur und Umwelt so stark zu reduzieren, dass es sogar zu einer Verbesserung der bestehenden Gesamtsituation kommt. Da vom Land Niederösterreich für den Bereich Untersiebenbrunn zwei Vogelarten im Europaschutzgebiet „Sandboden – Praterterrasse“ als Schutzgut ausgewiesen sind, wird neben dem Triel auch der Brachpieper geschützt. Zusätzlich zur Schaffung von „trielfreundlichen Flächen“ soll auch ein Renaturierungskonzept für die beiden Nassbaggerungsflächen - als zukünftige Landschaftsteiche - erarbeitet werden. Im Herbst 2015 wurde mit der Umsetzung einzelner Maßnahmen begonnen.

Nachhaltigkeitspreis 2015 bereits zum dritten Mal verliehen

Der Wettbewerb richtete sich an die mineralische Rohstoffe gewinnenden Unternehmen in Österreich, die in den genannten drei Kategorien Projekte planen, gerade umsetzen oder in den vergangenen zwei Jahren abgeschlossen haben. Bewertet wurden die eingereichten Projekte von einer unabhängigen Fachjury. „Mit den Nachhaltigkeitspreisen 2015 zeichnen wir jene Unternehmen aus, die Aktivitäten setzen, welche über das von Planungsbehörden und vom Gesetzgeber Verlangte hinausgehen. Ziel ist es die gesamte Brache zu ermutigen, auch weiterhin einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu erbringen“, so der Geschäftsführer des Forums mineralische Rohstoffe Robert Wasserbacher. Die drei Gewinner der österreichischen Nachhaltigkeitspreise werden auch beim „Sustainable Development Award 2016“ des Europäischen Gesteinsverbandes UEPG eingereicht.

Fotos: Roman Zach-Kiesling

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